Employer Branding wird gerne mit Kommunikation verwechselt.
Man entwickelt eine Kampagne, produziert einen Film und erzählt der Welt, warum das Unternehmen ein großartiger Arbeitgeber ist.
Klingt gut.
Hat nur einen kleinen Haken:
Die eigenen Mitarbeiter:innen wissen meistens ziemlich genau, ob das stimmt.
Deshalb beginnt gutes Employer Branding nicht mit der Frage:
Was wollen wir erzählen?
Sondern:
Was würden unsere Leute erzählen, wenn wir sie einfach lassen?
Welche Geschichten entstehen in der Kaffeeküche?
Worüber reden sie, wenn sie Freunden von ihrem Job erzählen?
Warum bleiben sie?
Warum kommen sie morgens gerne her?
Diese Geschichten sind oft weniger perfekt.
Dafür glaubwürdiger.
Und genau deshalb kann Employer Branding von einer starken Markenstory profitieren: nicht indem es eine Arbeitgebermarke erfindet, sondern indem es sichtbar macht, was längst da ist.
Die besten Employer-Branding-Filme sind deshalb vielleicht gar keine Recruitingfilme.
Sondern Filme, nach denen jemand denkt:
Okay. Da hätte ich Bock drauf.
#frischebrise
