Alles muss kürzer werden.

15 Sekunden. 6 Sekunden. 3 Sekunden.

Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen sei gesunken, heißt es.

Vielleicht stimmt das nicht ganz.

Vielleicht ist nur die Geduld für langweilige Inhalte kleiner geworden.

YouTube ist voll mit Videos, die eine Stunde oder länger dauern. Podcasts erreichen Millionen von Menschen. Dokumentarfilme werden gestreamt. Serien ziehen uns über Wochen in Geschichten hinein.

Menschen sind offensichtlich bereit, Zeit zu investieren.

Wenn es sich lohnt.

Das ist eine interessante Nachricht für Marken.

Denn vielleicht muss ein Film nicht automatisch kürzer werden, nur weil er auf einer digitalen Plattform erscheint.

Vielleicht muss er einfach besser werden.

Eine gute Geschichte darf sich Zeit nehmen. Sie darf Umwege machen. Figuren entwickeln. Fragen offenlassen. Atmosphäre entstehen lassen.

Die Herausforderung besteht nicht darin, Menschen möglichst lange festzuhalten.

Sondern ihnen einen Grund zu geben, freiwillig zu bleiben.

Das ist ein Unterschied.

Und vielleicht liegt genau darin die Zukunft von Markenstorytelling:

Nicht immer kürzere Inhalte.

Sondern Inhalte, die lang genug sind, um etwas zu erzählen – und gut genug, dass Menschen zuhören wollen.

#frischebrise

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